Presse

 

Frankfurter Rundschau - 19.7.2011
Konzert mit Andreas Scholl beim Rheingaus-Musik-Festival
 "Honey and Spice für Händel: So nahe sich Andreas und Elisabeth Scholl musikalisch auch sind und so eingespielt die beiden singenden Geschwister sich hier auch präsentierten, so unterschiedlich sind ihre stimmlichen Temperamente. Elisabeth Scholl führt einen glutvoll zugespitzten Sopran, mit dem sie Extreme aussingen und Töne schleudern kann (etwa das „barbaro dolore“ aus Händels „Ezio“). Das hat Präsenz und Physis, Kraft und Kaliber." Stefan Schickhaus

 

F.A.Z. - 4.7.2011
Konzert mit Andreas Scholl bei den Weilburger Schloßfestspielen
"Zu hören waren schlechthin grandiose gesangliche Leistungen von ungeheurer Präsenz une einer enormen Ausdrucksintensität, die von gleichsam augenzwinkender Süffisanz über Leidenschaft bis zu packender Dramatik reichte und das Publikum in schieren Enthusiasmus versetzten." Joachim Wormsbächer

 

Wiesbadener Kurier – 10.03.2009
Liederabend mit Burkhard Schaeffer

„Scholl ist nach wie vor die gradlinig formulierende Liedinterpretin und gleichzeitig eine lebhafte Erzählerin. Ihre Stimme kann hintergründig, warm und von einer herben Ausstrahlung sein und später hell und klar strahlen. Sie wechselt blitzschnell ihre Rollen, wirkt n den Suleika-Vertonungen von Schubert oder Mendelssohn geheimnisvoll fremd und erzählt mit Witz Mozarts Lied vom Zauberer.“ Daniel Honsack

 

Westdeutsche Zeitung - 16.10.2006
Joseph Martin Kraus: Proserpina
"Elisabeth Scholl (Sopran) singt die Trauerklage mit Lamento-Koloraturen der Instrumente ergreifend, mit tiefer emotionaler Auslotung ihrer Rolle als gebrochene Mutter." Verena Pantel

Bergische Blätter - 16.10.06
Joseph Martin Kraus: Proserpina
"Elisabeth Scholl ist eine großartige, vom Menschenschmerz bedrückte Göttinnenmutter" Gisela Schmoekel

Klassik.com  -  20.05.06
Alessandro Scarlatti: Inferno (CD)
"Elisabeth Scholl kann mit ihrem klaren, tadellos geführten Sopran allen Facetten dieser faszinierenden barocken Seelenbilder entsprechen. Mit silbrigen Timbre, leichten, strömenden Ansätzen, beweglichen Koloraturen und einem im Crescendo ungehindert aufblühenden Vibrato zieht Sie alle Register des Schöngesangs, ohne dabei stimmlicher Sterilität anheim zu fallen. Keine Frage, hier wird mit überlegener Technik aber auch mit viel Herz gesungen - und damit ein großer Dienst an der Musik geleistet. Als wäre eine solche Gesangsdarbietung allein nicht schon lobenswert genug, schlägt sich Scholls Begeisterung für das Repertoire ( ebenso wie ihre musikwissenschaftliche Fachkenntnis) auch in dem von ihr verfasstem, die richtige Balance zwischen persönlicher Leidenschaft und analytischer Reflektion haltenden Einführungstext nieder."  -  Andreas Schubert

Rheinische Post  -  06.04.06
Gioacchino Rossini "Petite messe solennelle"
"Der Spagat zwischen verinnerlichten Tönen und  glanzvoller Italianita, oft innerhalb weniger Takte, gelang den Solisten Elisabeth Scholl ( Sopran), Gerhild Romberger (Mezzosopran), Luigi Petroni (Tenor) und Sergio Foresti (Bass) vorzüglich. Glanzvoll der Sopran, ... Vergessen wir unter all den vokalen Herrlichkeiten nicht zwei Glanzstücke: "Crucifixus" und " O salutaris hostia" der Sopranistin. Perfekt in allen dynamischen Graden das eine, das zweite wunderbar nuancenreich mit jähen Wechseln von lyrisch zu dramatisch mit einem bewegenden, hauchfeinen Schluß." Walter Damm

Westdeutsche Zeitung
- 23.09.05
AntonioVivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05
„Gesanglich steht der Abend auf höchstem Niveau, neben Jörg Waschinksi beeindrucken vor allem Angélique Noldus und Elisabeth Scholl.“ Finn Jacobsen

Neue Rheinzeitung - 23.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05
„Nur Asprano attackiert und verhöhnt den hochmütigen Fernando – mit rasenden Koloraturen, die Elisabeth Scholl mit ihrem geschmeidigen Mezzosopran (sic!) bestechend schön zu singen weiß.“ Michael-Georg Müller
 

Süddeutsche Zeitung - 23.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05
„Angélique Noldus singt die Mitrena ebenso atemberaubend in den Koloraturen wie Elisabeth Scholl die Rolle des Asprano.“ Wolfgang Schreiber

Die Welt - 23.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05
„Ein ausgezeichnetes Sängerensemble – darunter der Sopranus Jörg Waschinski und die hinreißend glühende Elisabeth Scholl – greifen tief in den brodelnden Bottich der großen Gefühle, singen von Eroberung und Niederlage, Opfer und Verrat.“ Stefan Keim

Deutschlandfunk, KULTUR HEUTE - 22.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05
„Aus der wunderbaren Sängerschar heben sich insbesondere die furiose Elisabeth Scholl als Asprano und Sopranist Jörg Waschinski als souveräner Fernando hervor.“ Regine Müller

Rheinische Post Kempen
– 10.6.2003
Konzert mit Concerto Köln, Kempen Musik-Festival
„An die frühe Haydn-Symphonie, vom Concerto Köln in gewohnt zupackender Art mit kräftigen Akzenten und deutlichen Koloraturen präsentiert, schloß Frau Scholl nahtlos an. Zwei Opernarien zeigten, daß Gluck keineswegs der etwas harmlos-blasse, edel-einfältige Kollege Haydns und Mozarts ist: Mit sehr gleichmäßig ausgezogenen Bögen, wahrhaft dramatischen Koloraturen …, ausdrucksvollen Kantilenen, wohlüberlegt akzentuierten Textstellen und wahrhaft loderndem Feuer, auch in schwindelnden Höhen kraftvoll, fern allem nur sauberen Gezwitscher und schließlich einer umwerfenden Kadenz. Schließlich Mozart („Ah lo previdi“ KV 272) … Strahlkraft und Beweglichkeit, Klarheit und absolute Intonationssicherheit, beseelte Schönheit – mit einem Wort: Elisabeth Scholl. …“ Walter Damm

Die Rheinpfalz
– 7.6.2003
Liederabend mit Burkhard Schaeffer, Herxheim
„Schon zu Beginn überzeugte die Sängerin in dem frühen Zyklus „On this Island“ op. 11 durch ihre bestechende gestalterische Präsenz und die Fähigkeit, jedem Stück je nach Stimmung und Charakter eine jeweils eigenständige Farbe zu vermitteln. Das aber immer auf der Basis einer ausgefeilten Gesangskultur und glasklarer Diktion. In idealtypischer Weise vermag Elisabeth Scholl eine differenzierte Textauslegung mit nobler Tongebung und erlesener, fast instrumentaler Stimmführung zu verbinden. Sie singt dergestalt eminent ausdrucksvoll und zugleich außerordentlich schön. …“ Karl Georg Berg

Concerto - 5/2003
Haydn, L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice, Wuppertaler Bühnen
“Elisabeth Scholl ist Euridice. Besser kann eine Sopranistin diese mörderische Partie zwischen barocker Koloraturenlust und Vorahnung der Frühromantik nicht singen – und dabei noch geschickt mit meterlangen Kleidern kämpfen, welche die halbe Bühne füllen. …“ Ingo Hoddik

Die Welt
- 8.2.2003
Mozart: Konzertarien mit Toronto Tafelmusik und Bruno Weil, Tonhalle Hamburg
„Einen berühmten Bruder wie Haydn hat auch die Sopranistin Elisabeth Scholl, doch ob sie je Andreas Scholls Rat nötig haben wird, darf man nach den beiden hervorragend gesungenen Konzartarien Mozarts ernsthaft bezweifeln. Die Leiden aus „Se tutti i mali miei“, das Mozart in seinen frühen Wiener Jahren komponierte, verwandelten sich unversehens zum Triumph über die Schwermut. …“ hpe

Kölnische Rundschau
- 14.1.2003
Rossini: Stabat mater mit Sir Neville Marriner und der Academy of St. Martin in the Fields, Philharmonie Köln
„Die sängerische Hauptlast des „Stabat“ liegt auf den Schultern der vier Solisten. Was Elisabeth Scholl (Sopran) und Christiane Iven (Mezzo) etwa im Duett („Quis est homo…“) an Timbre und Intonationsgüte aufboten, dürfte kaum zu übertreffen sein. …“ fan

Rheinische Post - 13.1.2003
Rossini: Stabat mater  mit Sir Neville Marriner und der Academy of St. Martin in the Fields, Tonhalle Düsseldorf
“Großes Lob dem homogenen Solistenensemble. Reif, gestaltungsintensiv und makellos bis in die Höhenextreme überzeugte die Sopranistin Elisabeth Scholl, …” Heike Oehmen

Opernwelt
- Dezember 2001
Vivaldi: Ottone in villa, Aalto-Musiktheater Essen
„Cleonilla wird von Caio umschwärmt. Er ist der Gehörnte, dem man falsche Liebesbriefe unterschiebt und der kurz vor Ende die Welt nicht mehr verstehen will. Elisabeth Scholl sang diesen Caio und war der Gewinner des Abends. Sie demonstrierte vorbildlich, wie ein Piano zu singen ist. Wie man die Stimme ausrollen lassen kann. Wie sich der Klang verschlanken lässt. …“

Opernwelt
– Juli 2001
Haydn: L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice, Schwetzinger Festspiele
“Elisabeth Scholl sang die Partie der Eurydike eminent stilvoll, koloraturgewandt und mit feinem Sopranton. …“
Gabor Halasz


FAZ
- 3.5.2001
Haydn: L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice, Schwetzinger Festspiele
„Elisabeth Scholl findet über die kleine Tremolo-Irritation des Beginns rasch hinaus zu facettenreichem Ausdruck in warm timbrierten Sopran. Klar gelingen Koloratur und Intervallsprünge, dringlich gelingt die Angst der Nymphe, die aus der arrangierten Verlobung mit Aristeo floh („Filomene abbandonata“), bezwingend süß der Ehefrühling, bestürzend die Sterbeszene. …“ Ellen Kohlhaas