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Westdeutsche Zeitung - 16.10.2006

"Elisabeth Scholl (Sopran) singt die Trauerklage mit Lamento-Koloraturen der Instrumente ergreifend, mit tiefer emotionaler Auslotung ihrer Rolle als gebrochene Mutter." Verena Pantel



Bergische Blätter - 16.10.06

"Elisabeth Scholl ist eine großartige, vom Menschenschmerz bedrückte Göttinnenmutter" Gisela Schmoekel



Klassik.com  - 
20.05.06
Scarlatti: Inferno (CD)

"Elisabeth Scholl kann mit ihrem klaren, tadellos geführten Sopran allen Facetten dieser faszinierenden barocken Seelenbilder entsprechen. Mit silbrigen Timbre, leichten, strömenden Ansätzen, beweglichen Koloraturen und einem im Crescendo ungehindert aufblühenden Vibrato zieht Sie alle Register des Schöngesangs, ohne dabei stimmlicher Sterilität anheim zu fallen. Keine Frage, hier wird mit überlegener Technik aber auch mit viel Herz gesungen - und damit ein großer Dienst an der Musik geleistet. Als wäre eine solche Gesangsdarbietung allein nicht schon lobenswert genug, schlägt sich Scholls Begeisterung für das Repertoire ( ebenso wie ihre musikwissenschaftliche Fachkenntnis) auch in dem von ihr verfasstem, die richtige Balance zwischen persönlicher Leidenschaft und analytischer Reflektion haltenden Einführungstext nieder."  -  Andreas Schubert



Westdeutsche Allgemeine Zeitung  - 
03.04.06
Rossini "Petite messe solennelle"

"Kraftvoll und klar agiert die Sopranistin Elisabeth Scholl."  Christoph Dittmann



Rheinische Post  - 
06.04.06
Rossini "Petite messe solennelle"

"Der Spagat zwischen verinnerlichten Tönen und  glanzvoller Italianita, oft innerhalb weniger Takte, gelang den Solisten Elisabeth Scholl ( Sopran), Gerhild Romberger (Mezzosopran), Luigi Petroni (Tenor) und Sergio Foresti (Bass) vorzüglich. Glanzvoll der Sopran, ...
Vergessen wir unter all den vokalen Herrlichkeiten nicht zwei Glanzstücke: "Crucifixus" und " O salutaris hostia" der Sopranistin. Perfekt in allen dynamischen Graden das eine, das zweite wunderbar nuancenreich mit jähen Wechseln von lyrisch zu dramatisch mit einem bewegenden, hauchfeinen Schluß." Walter Damm




Westdeutsche Zeitung
- 23.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05


„Gesanglich steht der Abend auf höchstem Niveau, neben Jörg Waschinksi beeindrucken vor allem Angélique Noldus und Elisabeth Scholl.“
Finn Jacobsen



Neue Rheinzeitung
- 23.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05

„Nur Asprano attackiert und verhöhnt den hochmütigen Fernando – mit rasenden Koloraturen, die Elisabeth Scholl mit ihrem geschmeidigen Mezzosopran (sic!) bestechend schön zu singen weiß.“ Michael-Georg Müller
 


Süddeutsche Zeitung
- 23.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05

„Angélique Noldus singt die Mitrena ebenso atemberaubend in den Koloraturen wie Elisabeth Scholl die Rolle des Asprano.“ Wolfgang Schreiber



Die Welt
- 23.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05

 „Ein ausgezeichnetes Sängerensemble – darunter der Sopranus Jörg Waschinski und die hinreißend glühende Elisabeth Scholl – greifen tief in den brodelnden Bottich der großen Gefühle, singen von Eroberung und Niederlage, Opfer und Verrat.“ Stefan Keim



Deutschlandfunk, KULTUR HEUTE
- 22.09.05
Vivaldi: Motezuma, Düsseldorf 21.09.05

„Aus der wunderbaren Sängerschar heben sich insbesondere die furiose Elisabeth Scholl als Asprano und Sopranist Jörg Waschinski als souveräner Fernando hervor.“ Regine Müller



Rheinische Post Kempen
– 10.6.2003
Konzert mit Concerto Köln, Kempen Musik-Festival

„An die frühe Haydn-Symphonie, vom Concerto Köln in gewohnt zupackender Art mit kräftigen Akzenten und deutlichen Koloraturen präsentiert, schloß Frau Scholl nahtlos an. Zwei Opernarien zeigten, daß Gluck keineswegs der etwas harmlos-blasse, edel-einfältige Kollege Haydns und Mozarts ist: Mit sehr gleichmäßig ausgezogenen Bögen, wahrhaft dramatischen Koloraturen …, ausdrucksvollen Kantilenen, wohlüberlegt akzentuierten Textstellen und wahrhaft loderndem Feuer, auch in schwindelnden Höhen kraftvoll, fern allem nur sauberen Gezwitscher und schließlich einer umwerfenden Kadenz. Schließlich Mozart („Ah lo previdi“ KV 272) … Strahlkraft und Beweglichkeit, Klarheit und absolute Intonationssicherheit, beseelte Schönheit – mit einem Wort: Elisabeth Scholl. …“ Walter Damm



Die Rheinpfalz
– 7.6.2003
Liederabend mit Burkhard Schaeffer, Herxheim

„Schon zu Beginn überzeugte die Sängerin in dem frühen Zyklus „On this Island“ op. 11 durch ihre bestechende gestalterische Präsenz und die Fähigkeit, jedem Stück je nach Stimmung und Charakter eine jeweils eigenständige Farbe zu vermittlen. Das aber immer auf der Basis einer ausgefeilten Gesangskultur und glasklarer Diktion. In idealtypischer Weise vermag Elisabeth Scholl eine differenzierte Textauslegung mit nobler Tongebung und erlesener, fast instrumentaler Stimmführung zu verbinden. Sie singt dergestalt eminent ausdrucksvoll und zugleich außerordentlich schön. …“ Karl Georg Berg



Concerto
- 5/2003
Haydn, L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice, Wuppertaler Bühnen

“Elisabeth Scholl ist Euridice. Besser kann eine Sopranistin diese mörderische Partie zwischen barocker Koloraturenlust und Vorahnung der Frühromantik nicht singen – und dabei noch geschickt mit meterlangen Kleidern kämpfen, welche die halbe Bühne füllen. …“ Ingo Hoddik



Die Welt
- 8.2.2003
Mozart: Konzertarien mit Toronto Tafelmusik und Bruno Weil, Tonhalle Hamburg

„Einen berühmten Bruder wie Haydn hat auch die Sopranistin Elisabeth Scholl, doch ob sie je Andreas Scholls Rat nötig haben wird, darf man nach den beiden hervorragend gesungenen Konzartarien Mozarts ernsthaft bezweifeln. Die Leiden aus „Se tutti i mali miei“, das Mozart in seinen frühen Wiener Jahren komponierte, verwandelten sich unversehens zum Triumph über die Schwermut. …“ hpe


Kölnische Rundschau
- 14.1.2003
Rossini: Stabat mater mit Sir Neville Marriner und der Academy of St. Martin in the Fields, Philharmonie Köln

Die sängerische Hauptlast des „Stabat“ liegt auf den Schultern der vier Solisten. Was Elisabeth Scholl (Sopran) und Christiane Iven (Mezzo) etwa im Duett („Quis est homo…“) an Timbre und Intonationsgüte aufboten, dürfte kaum zu übertreffen sein. …“ fan



Rheinische Post
- 13.1.2003
Rossini: Stabat mater  mit Sir Neville Marriner und der Academy of St. Martin in the Fields, Tonhalle Düsseldorf

Großes Lob dem homogenen Solistenensemble. Reif, gestaltungsintensiv und makellos bis in die Höhenextreme überzeugte die Sopranistin Elisabeth Scholl, …” Heike Oehmen



Opernwelt
- Dezember 2001
Vivaldi: Ottone in villa, Aalto-Musiktheater Essen

„Cleonilla wird von Caio umschwärmt. Er ist der Gehörnte, dem man falsche Liebesbriefe unterschiebt und der kurz vor Ende die Welt nicht mehr verstehen will. Elisabeth Scholl sang diesen Caio und war der Gewinner des Abends. Sie demonstrierte vorbildlich, wie ein Piano zu singen ist. Wie man die Stimme ausrollen lassen kann. Wie sich der Klang verschlanken lässt. …“



Opernwelt
– Juli 2001
Haydn: L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice, Schwetzinger Festspiele

“Elisabeth Scholl sang die Partie der Eurydike eminent stilvoll, koloraturgewandt und mit feinem Sopranton. …“ Gabor Halasz



FAZ
- 3.5.2001
Haydn: L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice, Schwetzinger Festspiele

„Elisabeth Scholl findet über die kleine Tremolo-Irritation des Beginns rasch hinaus zu facettenreichem Ausdruck in warm timbrierten Sopran. Klar gelingen Koloratur und Intervallsprünge, dringlich gelingt die Angst der Nymphe, die aus der arrangierten Verlobung mit Aristeo floh („Filomene abbandonata“), bezwingend süß der Ehefrühling, bestürzend die Sterbeszene. …“ Ellen Kohlhaas



Frankfurter Rundschau
– 7.8.2000
Konzert mit „Ensemble 415“, Rheingau-Musik-Festival

„Eine „Ensemble 415“-CD, das 1995 eingespielte Vivaldi-Stabat mater, erreichte regelrecht Kultstatus bei vielen Freunden der Barockmusik, sicher in erster Linie wegen des Countertenors Andreas Scholl. Bei ihrem Rheingau-Auftritt hatten die Musiker jetzt dessen Schwester als Solistin, Elisabeth Scholl. Sie galt lange Zeit als das weniger bekannte, stimmlich aber weit dramatischer gefärbte Gegenstück zu ihrem Bruder. Doch es scheint, die Gesangsstile nähern sich langsam an. Der Countertenor entdeckt Händels Furor-Arien, die Sopranistin den ausgewogenen Schöngesang. Ihre Motetten von Vivaldi und ihre Salve Regina-Vertonungen von Händel und Pergolesi waren wunderbar weich ausgesungen, ohne den sonst so oft bei Elisabeth Scholl entdeckten – und geschätzten – herrischen Zug in ihrer Stimme. Perfekt abphrasiert waren jeweils die Schlüsse, ein fast körperloses Ausklingen. …“ Stefan Schickhaus



Badische Neueste Nachrichten
– 23.2.1999
Händel: Il trionfo del tempo, Händel-Festspiele Karlsruhe

„Elisabeth Scholl ist eine Entdeckung für Karlsruhe, denn ihr Piacere verführte durch runden, schlank und biegsam geführten Sopran, der in einer zauberhaften Arie mit konzertierender Solovioline und Carillon das Publikum hinriß. Als kluge Interpretin sang sie ihr letztes Verführungsangebot; Händelianern als „Lascia ch’io pianga“ aus der Oper „Rinaldo“ bekannt, einfach nur schön. Doch die Schönheit hatte endgültig die Seiten gewechselt, und so legte Elisabeth Scholl in der letzten Arie des Piacere starke Momente hin. …“ Nike Luber



Frankfurter Rundschau
– 21.8.1998
Konzert mit „L’arco Cantabile“ beim Rheingau-Musik-Festival

„Nicht weniger reizvoll, ja lustvoll war … die Sopranstimme Elisabeth Scholls. Sie ist rund, stabil bis in die Tiefe, eher von dunkler Natur. Und ungeheuer dramatisch. Die Kantaten von Johann Philipp Krieger und … Georg Philipp Telemann waren bei ihr echte Bühnenszenen, ihr perfekt ausgebildetes Artikulationsvermögen und die entsprechende stimmliche Agilität machten das möglich. „ Zürne nur du alte Schlange, zische, schäume, krümme dich!“ – diese Telemann-Kantate als Finale gab dazu das Paradestück ab. Elisabeth Scholl nutzte die ganze onomatopoetische Kraft, und das war nicht wenig. …“ Stefan Schickhaus



FAZ
– 21.08.1998
Konzert mit „L’arco Cantabile“ beim Rheingau-Musik-Festival

„Die aus dem Rheingau stammende Sopranistin und die vier Instrumentalisten hatten … mit großer Sorgfalt musikalische Lösungen erarbeitet, die sogar Sätze wie „Umgebt mit Wahrheit eure Lenden“ lebendig werden ließen. Ein wesentlicher Faktor dabei war Elisabeth Scholls runde, samtige Stimme. Sie hat nicht den „hellen, klaren Mädchensopran“, der Spezialistinnen für „Alte Musik“ des öfteren attestiert wird, sondern einen tragfähigen, hervorragend ausbalancierten Sopran, der seine Fülle ohne Forcieren entfaltet. Von „den bösen Geistern, die in Lüften sind“ zu „der Finsternis der Erden“ stimmlich herabzusteigen, bereitet ihr keine Schwierigkeiten. …“ Gerrit Priessnitz

 

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Stand: 10.08.07